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MEINE WELLNESS-ENTDECKUNGSTOUR IM THERMENHOTEL DAS SONNREICH****

AKTUALISIERT AM: 02. Dezember 2025 | Text: Thomas Golavcnik

Mitte November. Draußen haucht der Herbst schon kleine Nebelfahnen über die Hügel, drinnen will ich genau das Gegenteil: Wärme, Ruhe, Entspannung und gutes Essen. Und wo, wenn nicht in Bad Loipersdorf finde ich genau das. 

Bei meinem Kurzbesuch im Thermenhotel DAS SONNREICH erwarten mich neben dem unfassbaren Hotel-Spa natürlich auch die größte Therme Österreichs, das Adults-Only Schaffelbad, vielfältige Kulinarik-Möglichkeiten, Cocktails an der Sunny Bar und eine Badewanne neben meinem Bett. Los geht’s.

Anreise – Auf der Südautobahn Richtung Süden

Der Wecker leutet und schon rolle ich voller Vorfreude mit meinem Auto gemütliche zwei Stunden von Kärnten über die A2-Südautobahn Richtung Süd-Ost-Steiermark. Praktisch, dass DAS SONNREICH überdachte Parkplätze und E-Ladestationen anbietet. Mein Auto hängt am Strom und ich hänge mich an meine Wellness-Badetasche. Ab jetzt gilt: „Erst einchecken, dann Kopf ausschalten.“

Zimmer – Wellness mitten im Schlafzimmer

Bei einer herzlichen Begrüßung im lichtdurchfluteten Foyer bekomme ich die Schlüsseluhr für meinen persönlichen und ungewöhnlich schönen persönlichen Rückzugsort. Ich beziehe die Panorama Junior Suite. 

Man merkt, ich nehme meine kleine Auszeit hier sehr ernst. 32 m², Queensize-Bett, großzügiger Balkon und eine Badeinsel direkt hinter dem Bett. Ja, richtig gelesen: Eine Badewanne mitten im Zimmer. Während ich meine Sachen verstaue und mich wellness-ready mache, überlege ich mir schon, wie ich mit meiner leider begrenzten Zeit, das Maximum aus dem großen Wellness-Angebot rausholen kann.

DAS SONNREICH liegt übrigens direkt neben der größten Therme Österreichs, dem Thermenresort Loipersdorf. Das Hotel ist mit der Therme, genauer gesagt mit dem Schaffelbad, per beheiztem Bademantelgang verbunden. Bedeutet: Ich kann meinen Bademantel einfach anlassen und direkt in die Therme spazieren. Wie praktisch und vor allem gemütlich ist das denn?

Hotel-Spa – Warm-up und 38 Meter pures „Runterkommen“

Bevor ich ins große Thermenabenteuer starte, zieht mich das SONNREICH-Spa magisch an. Ein 38-Meter-Indoor-Pool (wer gern „lange Bahnen“ schwimmt und im Winter keine Möglichkeit dazu findet wird hier definitiv glücklich), dazu mehrere Saunen und großzügige Ruhebereiche. Ich schwimme mich warm, ein erster sanfter Saunagang folgt darauf. Genau das Richtige, um ruhig in den Wellnesstag hinein zu starten.

Thermenresort Loipersdorf – Wechsel auf die große Bühne

Dann geht’s für mich ab in den Bademantelgang und rüber in die Therme – und das gemütlich in Badehose und Bademantel. Ich brauche ein wenig, um mich zu entscheiden, wo meine Reise zuerst hingeht. Bevor ich mich aber in den Trubel stürzen möchte, entscheide ich noch einmal richtig zu entspannen und besuche das Schaffelbad, an dem man vom Hotel kommend zuerst vorbeigeht.

Das Thermenresort Loipersdorf kurz zusammengefasst

60.000 m2 umfasst die größte Therme Österreichs - Platz genug, um sich anständig zu verlaufen. Deshalb hier ein kleiner Überblick: 

Thermenbad: Innen- & Außenbecken, Sprudel- und Ruhezonen, großzügiges Saunadorf, Poolbar für Drinks mitten im Indoor-Pool. 
Erlebnisbad: Familienfreundliche Zonen mit Sport- und Spielebecken, Rutschen, Wasserspielpark & Baby Beach
Schaffelbad (ab 16 Jahren): Der Premium-Ruhebereich mit einer Vielzahl an Saunen, Becken und Rückzugsorten

Das Schaffelbad – mein persönliches Highlight

Es folgen die mitunter best-investiertesten 61€ meines Lebens: Adults-only (ab 16 Jahren), viel Platz, zahlreiche Saunen und Entspannungsbecken und diese wohltuende Stille, die man im Spätherbst so liebt. Besonders beeindruckend finde ich die Saunenvielfalt hier. Neben den 14(!) Becken, erwarten mich nämlich auch 14(!) Saunen. 

Die Bio-Kräuter-Sauna (ca. 50 °C) mit Blick auf den großen Naturteich entpuppt sich definitiv als mein kleines Highlight. Zum Kontrast dazu besuche ich nach einer kurzen Verschnaufpause die römisch angehauchte Saunalandschaft. Zwischendurch entspanne ich immer wieder in einen der vielen Liegebereiche, inklusive Infrafrot-Lampen, bevor ich neugierig den steirischen Saunenbereich unsicher mache. Wie man es sich erwartet, finde ich hier die Lipizzaner-Sauna (50 °C), die Südsteirische Weinstraßen-Sauna (80 °C) oder natürlich auch die Dachstein Gletscher-Sauna (90 °C).
Vom Saunieren erhole ich mich zum Beispiel im Felsenbad (36 °C), Atriumbecken (36 °C), bei einer kurzen Blubber-Meditation im Sprudelbecken, im Whirlpool und weil’s geschichtlich so schön ist, hab ich dem Hofbecken (das erste Becken des Resorts) noch einen Ehrenbesuch abgestattet. 

Logisch, dass man hier schnell hungrig wird. Direkt im Schaffelbad wartet „Die Speiserei“, modern und regional, auf mich. Das Essen schmeckt hier wirklich einzigartig. Mindestens genauso fabelhaft, wie das Fischfilet auf dem Foto ausschaut, hat es auch geschmeckt.

Don Camillo & Poolbar – Kulinarik direkt am Pool

Ab und zu braucht der Mensch einfach Kohlenhydrate oder ein erfrischendes Getränk – vor allem nach einer schwitzigen Sauna-Session. Das Kulinarik-Angebot der Therme liefert beides. Im Thermenrestaurant „Don Camillo“ bekommst du Pizza, Pasta & Dolce Vita auf den Teller serviert, während du bei der Poolbar von Smoothie bis Cocktail alles direkt vom Pool aus genießen kannst. Den Pizza- & Pasta-Duft kann ich noch standhalten, aber der Cocktail an der Poolbar entkommt mir sicher nicht. Noch ein, zwei Runden im Wasser und im Saunadorf gedreht, dann packe ich meine sieben Sachen wieder zusammen und freue mich schon auf den Tages-Ausklang.

Abendgenuss im Hotel – Dinner & Drinks an der Sunny Bar

Zurück im DAS SONNREICH geht es nahtlos ins Abendprogramm über. Zuerst Abendessen – saisonal, regional mit riesiger Buffetauswahl in einem sehr offenen, warmen und einladenden Setting. Danach noch einen Absacker an der Sunny Bar mit cozy Beleuchtung, entspannter Musik, einem (oder zwei) Signature-Cocktails und der Abschluss eines langen Wellnesstages ist perfekt. Spoiler: Die Badewanne im Zimmer habe ich aufgrund des ausgiebigen Wellness-Tages aber nicht mehr benutzt.

Tag 2 – Frühbad, Frühstück, Finish

Da ich immer das Maxiumum aus meinen Wellness-Besuchen herausholen will, leutet mein Wecker schon kurz vor 7 Uhr. Denn ab 7 Uhr kann man als Hotelgast bereits in die Therme Loipersdorf. Nach einer kurzen Schwimm-Session gehe ich wieder aufs Zimmer, packe meine Tasche zusammen und begebe mich zum letzten Punkt meines Kurzaufenthaltes in Bad Loipersdorf: dem Frühstück. Auch hier werden alle meine Wünsche maßlos erfüllt. Ich lasse mir sehr lange Zeit, bis ich nach einem kurzen Verdauungsspaziergang gegen Mittag auschecke und das Bademantel-Outfit leider wieder hinter mir lasse. Das Auto ist vollgeladen, ich auch.

Empfehlung? Mein Fazit

Zugegebenermaßen ist es natürlich von Vorteil länger als nur 24 Stunden das Thermenresort Loipersdorf und das Thermenhotel DAS SONNREICH zu erkunden. Trotzdem muss ich sagen, dass ich nach dem Besuch so erholt und entspannt wie schon lange nicht mehr bin. Am meisten überrascht haben mich zwei Sachen: Zum einen das exklusive Schaffelbad, das alleine schon wegen der Ruhe und dem großen Angebot eine Anreise wert ist, zum anderen bin ich wirklich äußerst positiv vom hoteleigenen Wellnessbereich überrascht. So einen langen und modernen Indoor-Pool eines Hotels habe ich noch nirgends gesehen. 

Negatives? Schwer zu finden. Während du das liest, bin ich wahrscheinlich immer noch auf der Suche. Also würde ich DAS SONNREICH und das Thermenresort Loipersdorf weiterempfehlen? JA, auf jeden Fall! Und noch ein Plus: In der Urlaubsregion Loipersdorf findest du zahlreiche weitere Nächtigungsbetriebe – von familienfreundlich bis Adults-only, vom Apartment bis zum Premium-Hotel – hier wirst du garantiert fündig. Also, bis bald Bad Loipersdorf. Ich komme wieder. 

Und falls du dir zum Schluss noch einen kleinen Hack wünschst: Hol dir die WellCard vorab online und lade sie auf, dann sparst du dir beim Auschecken im Hotel ganze 10%.
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Über den Autor
Thomas Golavcnik
Thomas liebt es für euch Außen- und Innenbecken zu checken! Er kommt nicht nur in der Sauna ins Schwitzen, sondern auch auf den heimischen Fußballplätzen. Nach dem Match braucht er dann genau drei Dinge – eine gute Massage gegen den Muskelkater, eine nasse Abkühlung und auch gerne mal ein kaltes Bier. Und wo bekommt man das am besten? In Österreichs Thermenlandschaften - wo er für euch die heißesten Tipps und Tricks sammelt. 
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