Dieses Mal verschlägt’s mich über die österreichische Grenze hinaus – nämlich in den Osten Sloweniens, nach Moravske Toplice. Dort wo sich Fuchs und Hase „Lahko noč“ sagen finde ich nicht nur die bekannte
Terme 3000, sondern auch mein Ziel: das
Hotel Termal.
Dass Slowenien nicht nur Oberkrainer-Musik zu bieten hat, hat sich bereits
rumgesprochen. Thermalwasser gibt’s dort gefühlt an jeder Ecke – aber in
Moravske Toplice sprudelt ein ganz besonderes Wasser aus der Tiefe: ein leicht öliges, schwarzes
Thermal-Mineralwasser, das aussieht, wie frisch aus der Ölwanne – aber
anscheinend Wunder wirken soll. Das schaue ich mir einmal genauer an.
ANREISE – AUTOBAHN, AUSBLICK, ANKOMMEN
Ich starte ganz entspannt in Klagenfurt, dann geht’s über Graz Richtung Slowenien. Autobahn, Ausblick, gelegentlich ein Blitzer. Alles wie gewohnt. Als nach 2 Stunden und 30 Minuten mein Handy „Sie haben Ihr Ziel erreicht!“ schreit, denke mir wieder einmal – erstaunlich, wie schnell man eigentlich in eine völlig andere Welt eintauchen kann. Noch mal kurz nachgeschaut, ob ich die
WellCard eingepackt habe und schon geht’s ab zur Rezeption.
ANKUNFT – RENOVIERTE ZIMMER UND NEUE GELENKE
Ich bekomme eines der renovierten
Zimmer zugeschrien und checke ein in mein rosanes, liebevoll eingerichtetes Zimmer,
das wirklich extrem neu riecht. Ich bin mir nicht sicher ob vor mir überhaupt
schon jemand hier geschlafen hat.
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Ein Drittel der Zimmer sind Anfang 2025 renoviert worden, die restlichen Zimmer folgen schrittweise. Mit der Renovierung der Zimmer hoffen wir jetzt, dass wir den Anteil an jungen Gästen im Hotel vergrößern werden.
Zoran Kranjec, Verkaufsleiter – DACH
Während ich meinen Rollkoffer Richtung Zimmer schiebe, kommen mir viele Personen des älteren Semesters entgegen, teils sogar auf Krücken. Mein erster Gedanke: Sind die Stufen hier so tückisch? Oder war es beim Pool extrem rutschig? Doch dann dämmert’s mir: Ich bin in einem Kurhotel. Gefühlt bin ich der einzige hier, der Gott sei Dank keine Beschwerden hat, sondern einfach hier ist, um das schwarze Thermalwasser zu sehen.
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Zu uns kommen viele Gäste auf Therapie. Viele kommen mit Krücken. Es ist uns schon öfter passiert, dass die Krücken nach dem Aufenthalt dageblieben sind. Und wir betonen immer, dass unser Wasser sehr gut für Gelenke und Rheuma ist. Das ist für uns der Beweis, dass unser Wasser wirklich Wunder wirkt.
Zoran Kranjec, Verkaufsleiter – DACH
SPA - SCHWARZES WASSER, GROßE WIRKUNG
Deswegen ziehe ich mich gleich um und mache mich auf die Suche nach dem flüssigen Wunder. Zur Orientierung: Das Hotel Termal hat einen eigenen Spa-Bereich mit Außen- und Innenpool und Sauna- und Relaxbereich. Angrenzend daran ist die Terme 3000 mit 3000m2 Thermalparkanlage (deswegen auch der Name), 11 Pools und vielen Rutschen. Wer also zwischen Moorbad und Muskelentspannung auch mal einen Adrenalinkick braucht – bitte sehr. Verbunden ist alles durch einen futuristischen, modernen Panoramakorridor. Trotzdem dauert’s nicht lang, bis ich das legendäre schwarze Thermomineralwasser finde.
Daneben ein Schild, das mich darüber aufklärt, dass ich hier gerade in einer echten Allzweckwaffe bade: Es soll die Durchblutung fördern, sich positiv auf chronische Entzündungsprozesse auswirken, beruhigen, eine schmerzlindernde Wirkung haben und ganz nebenbei auch noch das wärmste Thermalwasser Europas sein.
Auf dem Papier holt mich das Wasser schon mal ab. Aber wie schaut’s in der Realität aus? Ich tauche, plantsche und wälze mich in der öligen Flüssigkeit, da mich meine Oberschenkel noch liebevoll an meine ausgiebige Radtour vom Vortag erinnern. Spür ich was? Jetzt sofort? Nein.
Aber am nächsten Morgen bin ich topfit – kein Ziehen und kein Muskelkater mehr.

DELIRIUM, DELARIUM - AB INS THERMALIUM
Und wer jetzt glaubt, das war’s schon mit der Entspannung – weit gefehlt. Denn in der Wellness-Oase Thermalium geht’s erst richtig los. Hier wird Erholung auf Slowenisch interpretiert – sprich: mit einer großen Portion Natur und einer Prise Prekmurje-Flair. Das Therapie- und Kurzentrum bietet Massagen mit Ölen aus Prekmurje-Kräutern (sehr regional, sehr beruhigend) über heilende Schlammpackungen, therapeutische Steine namens Septarien, bis hin zu den modernsten Techniken und Geräten. Mein persönliches Highlight: Die Murmat-Massage, die ich sogar selbst ausprobiere.
FREIZEIT – RUTSCHEN, GOLFEN, BIKEN
Wer sich denkt: „Wellness ist ja schön, aber ich will auch mal wieder meine Muskeln spüren, bevor das Thermalwasser sie komplett auflöst“ – für den hab ich gute Nachrichten.
Aktiv geht hier nämlich auch.
Entweder legst du einen Action-Tag in die Terme 3000 mit all den Rutschen ein oder schwingst dich auf ein Fahrrad und erkundest die Umgebung. Die Radwege rund um Moravske Toplice sind flach, weit und sehr gut ausgebaut mit angenehm wenig Autos.
Genauso beliebt und bekannt ist aber auch der Golfplatz Livada, der nur einen Katzensprung vom Hotel entfernt ist. Ideal für Anfänger, Fortgeschrittene – oder Leute wie mich, die lieber mit dem Golfcart rumcruisen.
TIPP: 4 LÄNDER AUF 2 RÄDERN
Von Moravske Toplice aus kann man in nur einem halben Tag theoretisch vier Länder auf zwei Rädern erkunden. Slowenien, Österreich, Ungarn und Kroatien – alles im Umkreis von ca. 25 km. Perfekt für eine Vierländertour mit dem Fahrrad. Das Beste: Diese Vierländer-Touren werden sogar vom Hotel und verschiedenen Anbietern organisiert, so dass du keine Zeit mit organisieren oder unnötigen Kartenlesen verbringen musst.
KULINARIK – BUCHWEIZEN, BUFFET UND BOGRAC
Nach so viel Entspannung, Bewegung und schwarzem Wunderwasser meldet sich irgendwann – na klar – der Magen. Und der wird im Hotel Termal nicht enttäuscht. Die Auswahl ist groß, das Buffet gut organisiert und wer will, kann sich hier einmal quer durch die slowenische Küche mit regionalem Prekmurje-Fokus futtern. Mein kulinarisches Highlight? Die Gibanica als Nachspeise. Die süße Köstlichkeit rundet nicht nur das Abendessen sondern auch meinen Aufenthalt hier perfekt ab.
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Buchweizen wird bei uns viel verwendet, genauso wie Kürbiskernöl – das kommt ja aus unserer Region und ist immer Teil des Salatbuffets. Es gibt immer auch slowenische Spezialitäten – zum Beispiel bujta repa (ein traditioneller Rübeneintopf mit Schweinefleisch), bograč (eine Art slowenisches Gulasch) oder gibanica, unsere typische Nussschnitte.
Zoran Kranjec, Verkaufsleiter – DACH
FAZIT – MEINE EMPFEHLUNG
Moravske Toplice und das Hotel Termal haben mich überrascht. Und zwar positiv.
Was auf den ersten Blick wie ein typisches Hotel mit erhöhter Krücken-Quote wirkt, entpuppt sich schnell als ganzheitlicher Rückzugsort, Kurort mit heilender Wirkung und vor allem als ein Ort, wo Gastfreundlichkeit großgeschrieben wird.
Das schwarze Wasser ist nicht nur einzigartig, sondern tatsächlich wohltuend. Zusammen mit dem Wellnessangebot, den Freizeitmöglichkeiten und der Kulinarik ergibt das ein wirklich rundes Gesamtpaket für alle, die mal wieder eine Auszeit vom Alltag brauchen.
Egal ob du zur Therapie kommst, wegen dem Hotel Termal, den vielen Rutschen oder einfach, weil du gern in warmem Wasser sitzt: Das Hotel Termal lohnt sich. Und wer weiß – vielleicht lässt ja auch du deine Krücken dort.

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