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MEINE WELLNESS-ENTDECKUNGSTOUR IM HOTEL LIVADA PRESTIGE

AKTUALISIERT AM: 29. April 2026 | Text: Thomas Golavcnik
Thermencheck goes international! Diesmal hat es mich nach Slowenien verschlagen – genauer gesagt nach Moravske Toplice ins Hotel Livada Prestigeder SAVA HOTELS & RESORTS. Eine Menge Ruhe, flache Weiten, beste slowenische Kulinarik, ein eigener Golfplatz und schwarzes Thermalwasser bis in das eigene Badezimmer warten auf mich. Na dann, auf geht’s!

ANREISE – SERVUS ÖSTERREICH UND DOBER DAN SLOWENIEN

Was ich an Moravske Toplice besonders mag: Die Anreise ist erstaunlich unkompliziert. Nur 25 Autominuten von der österreichischen Grenze entfernt und schon befindet man sich irgendwie in einer anderen Welt. Sobald man nämlich in Prekmurje ankommt, bemerkt man ziemlich schnell, dass sich die Landschaft mit jedem gefahrenen Kilometer ändert – alles wird weiter, flacher und ruhiger. Genau das passt auch zum Namen meines Ziels: Das Hotel Livada Prestige („Livada“ bedeutet auf Deutsch „Wiese“) liegt nämlich inmitten dieser pannonischen Ebene.

ANKUNFT – FÜNF STERNE, ABER OHNE STARALLÜREN

Noch nicht mal im Hotel angekommen, bin ich schon das erste Mal beeindruckt. Der gigantische Springbrunnen vorm Hotel lässt mich kurz checken, ob mich das Navi nicht aus Versehen nach Las Vegas geführt hat und in jedem Moment plötzlich ein „Star“ vor mir vorbeilaufen könnte. Doch ein zweiter Blick und die Ankunft im Hotel überzeugt mich gleich vom Gegenteil. Kein unnötiger Trubel, kein überinszeniertes Luxusgehabe, schöne Pflanzen soweit das Auge reicht und vor allem sehe ich keine Promis. Gott sei Dank – hier bin ich richtig.
Das Livada Prestige ist ein 5-Sterne-Hotel, das Golfspieler, Ruhe- und Entspannungssuchende und auch aktive Senioren anziehen soll.
Zoran Kranjec, Verkaufsleiter – DACH
Das Livada Prestige ist kein lautes Erlebnis-Resort, sondern ein Haus für alle, die gerne genießen, gerne baden, gut essen, sportlich aktiv sein wollen und im Idealfall auch gerne ein paar Golfbälle schlagen wollen. Gleichzeitig ist man aber trotzdem Teil des gesamten Resorts Terme 3000, inklusive Thermalpark, Wellnessangeboten und Freizeitmöglichkeiten.

ZIMMER – DAS HIGHLIGHT KOMMT AUS DER LEITUNG

Der eigentliche „Star“ meines Aufenthalts wartet dann aber doch auf mich, nämlich in der Junior Suite, in der ich übernachte.
Fast alle Zimmer im Hotel Livada Prestige verfügen über zwei Leitungen, eine ist mit Thermalwasser und eine ist mit normalem Wasser ausgestattet. So hat der Gast das berühmte schwarze Thermomineralwasser von Moravske Toplice direkt in seiner eigenen Badewanne.
Zoran Kranjec, Verkaufsleiter – DACH
Heilendes Thermalwasser direkt im Zimmer, wie cool ist das denn! Wer will, kann also nicht nur unten im Spa ins warme Wasser eintauchen, sondern sich seine kleine Thermal-Auszeit direkt im eigenen Badezimmer gönnen. Und ratet mal was ich gleich als erstes gemacht habe. Richtig – mir eine „ölige“ Entspannung in meinen eigenen vier Wänden gegönnt.

DAS SCHWARZE Thermomineralwasser von Moravske Toplice

Das schwarze Wasser schaut im ersten Moment tatsächlich ein bisschen so aus, als hätte man versehentlich an einer seichten Ölquelle angedockt und es fühlt sich sogar ein wenig danach an, doch dahinter steckt eine lange Geschichte: Das Thermomineralwasser wurde 1964 zum natürlichen Heilmittel erklärt, stammt aus Tiefen von 967 bis 1467 Metern und wird in Moravske Toplice seit Jahrzehnten bei Beschwerden des Bewegungsapparates und bei rheumatischen Problemen eingesetzt. Es soll die Durchblutung fördern, nervöse Anspannung reduzieren und schmerzlindernd wirken.
Und da wir uns in einem Golfhotel befinden, darf natürlich der „eigene Golfplatz“ im Zimmer auch nicht fehlen. Ich kann nicht widerstehen, schnappe mir direkt nach meinem ersten wohltuenden Entspannungsbad den Golfschläger samt Bällen und starte eine kurze Minigolf-Runde – in meinem Zimmer!

WELLNESS – VON KOMPLETTER RUHE BIS ZUM ACTION-ABENTEUER

Natürlich will ich nicht den ganzen Aufenthalt nur in meiner Badewanne verbringen – obwohl das durchaus möglich wäre. Also geht's für mich im Anschluss weiter in den Wellnessbereich des Hotels. Dort warten Innen- und Außenbecken, schwarze Bäder, Ruhezonen sowie eine Saunawelt mit sechs verschiedenen Saunen auf mich. 

Besonders angenehm finde ich, dass es trotz der Größe nie hektisch wirkt und es wirklich sehr ruhig hier ist. Kein Liegenreservierungs-Krieg um 7 Uhr früh (bis auf wenige Ausnahmen), keine laut telefonierenden Erwachsenen und keine Kinder, die mit Arschbomben olympische Ambitionen zeigen. Ich ziehe mich in die Saunawelt zurück und verbringe den kompletten angebrochenen Nachmittag hier. Eine Massageeinheit darf natürlich auch nicht fehlen, deswegen gönne ich mir eine ausgiebige Livada-Massage.
Besonders beliebt ist bei uns die Massage ‚pannonische Wiese‘. Das ist eine Massage mit Ölen, die aus den Blumen der Umgebung gemacht werden. Auch sehr beliebt ist die Livada-Behandlung, welche mit Kürbiskernöl gemacht wird.
Zoran Kranjec, Verkaufsleiter – DACH

Das Ziel meines Aufenthalts ist diesmal: komplette Entspannung. Diese habe ich bereits nach der Massage komplett erreicht. Wenn man dann aber doch einmal mehr Action möchte, kann man einfach den Thermalpark der Terme 3000 am Resort gratis als Hotelgast mitnutzen. Bedeutet: großer Thermalpark, zusätzliche Pools und schnelle Wasserrutschen. 

GOLF & RAD – FÜR ALLE, DIE NACH DER SAUNA NOCH ENERGIE ÜBRIG HABEN

Das Hotel Livada Prestige ist nicht nur Wellnesshotel, sondern auch ein echtes Golfhotel. Direkt daneben liegt nämlich auf 50 Hektar verteilt der hauseigene Golfplatz Livada mit 18 Bahnen. Ich selbst bin was den Golfschwung anbelangt leider komplett talentfrei, aber ich verstehe sofort, warum das hier beliebt ist. Riesige Flächen, Ruhe, Natur und diese pannonische Weite. Für aktive Gäste ist das generell ein spannender Ort. Viele kommen auch zum Radfahren hierher, weil die Gegend extrem flach ist und man von hier theoretisch an einem Tag vier Länder mit dem Rad abfahren kann.
Es gibt viele Radwege, die in den letzten Jahren ausgebaut wurden. Man kann eigentlich vom Hotel aus praktisch in vier Ländern Radfahren – Slowenien, Ungarn, Kroatien und Österreich.
Zoran Kranjec, Verkaufsleiter – DACH

KULINARIK – SLOWENIEN SCHMECKT VERDAMMT GUT

Nach Wasser, Wärme und ein bisschen Bewegung meldet sich irgendwann natürlich der Magen. Und auch hier bleibt das Hotel seiner Region treu. Hier wird nicht einfach ein beliebiges Standardbuffet hingestellt, das überall in Europa stehen könnte. Man merkt einfach, dass regionale Küche und lokale Kulinarik hier sehr wichtig sind. 

Das Hotel wirbt zu Recht mit mehr als 50 verschiedenen Prekmurje-Gerichten. Dazu kommen Buchweizen und Kürbiskernprodukte, die hier fast schon zur DNA gehören. Ich befolge Zorans Rat und bediene mich der slowenischen Spezialität Bujta Repa (traditioneller slowenischer Rübeneintopf mit Schweinefleisch) und einer Gibanica (Nussschnitte) zum Abschluss eines gelungenen Tages. Ich bin ehrlich: Wenn ich Wellnessurlaub mache, will ich am Abend etwas essen, an das ich mich erinnere – was soll ich sagen, Mission erfüllt.

KLEINER TIPP: DAS NACHBARHOTEL KENNE ICH AUCH SCHON

Direkt neben dem Livada Prestige liegt übrigens das Hotel Termal – ebenfalls Teil der SAVA Hotels Gruppe. Darüber habe ich hier schon separat berichtet. Falls du wissen willst, wie sich beide Hotels unterscheiden, zahlt sich ein kleiner Blick aus.

FAZIT – MEINE EMPFEHLUNG

Das Hotel Livada Prestige hat mich vor allem deshalb überzeugt, weil es mehrere Dinge gleichzeitig gut kann. Es ist elegant, aber nicht steif. Ruhig, aber nicht langweilig. Wellnessorientiert, ohne sich nur aufs klassische Spa-Thema zu verlassen. Und es hat mit dem schwarzen Thermomineralwasser im Zimmer ein Detail, das wirklich hängen bleibt. Dazu kommen der direkte Golfbezug, die entspannte Lage in Prekmurje und die starke regionale Kulinarik. 

Würde ich wiederkommen? Ja. Allein schon wegen der Badewanne.
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Über den Autor
Thomas Golavcnik
Thomas liebt es für euch Außen- und Innenbecken zu checken! Er kommt nicht nur in der Sauna ins Schwitzen, sondern auch auf den heimischen Fußballplätzen. Nach dem Match braucht er dann genau drei Dinge – eine gute Massage gegen den Muskelkater, eine nasse Abkühlung und auch gerne mal ein kaltes Bier. Und wo bekommt man das am besten? In Österreichs Thermenlandschaften - wo er für euch die heißesten Tipps und Tricks sammelt. 
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