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Beim Pulverer: Nachhaltiger Thermenurlaub in den Nockbergen

11. December 2017 | Text: Johannes Wouk
Das Thermenhotel Pulverer im Kärntner Bad Kleinkirchheim bietet exquisite Wellness in familiärer Atmosphäre mitten in beeindruckender Natur. Und das ganz nachhaltig mit Massageölen aus dem eigenen Kräutergarten und Köstlichkeiten aus der eigenen Landwirtschaft

Gastfreundschaft in den Genen

Bad Kleinkirchheim liegt mitten im Herz der „Nocky Mountains“ wie die Kärntner Nockberge von Insidern gerne genannt werden. Und mitten in Bad Kleinkirchheim, gleich neben der nigelnagelneuen Therme St. Kathrein, liegt das traditionsreiche Haus Pulverer. Die Pulverers sind mit der Geschichte ihres Dorfes innig verbunden und seit jeher im Heilwasser- und Beherbergungsgeschäft. Gastfreundschaft liegt ihnen nicht nur im Blut, sondern in den Genen! Und das merkt man auch sofort, wenn man das Fünf-Sterne-Hotel Thermenwelt Pulverer (so der bürgerliche Name des Pulvererschen Betriebs) betritt. Man wird wärmstens empfangen. Die Mitarbeiter sind herzlich-freundlich und kümmern sich emsig um’s Einchecken, während in der cosy Lobby auch schon ein kleiner Prosecco eingenommen wird und man über das „Wochenprogramm“ aufgeklärt wird.

Allerlei Aktivitäten in den „Nockys“

Ja, die Pulverers stellen wirklich jede Woche ein ganz besonderes Programm für ihre Gäste zusammen. Und dabei geht es nicht nur um die Wellness-Angebote, die die hauseigene Thermen- und Saunalandschaft ohnehin täglich bietet. Auch Freizeit-Aktivitäten außerhalb des Thermenhotels stehen am Programm. Montag geht’s zum Beispiel auf eine geführte Kulturwanderung, am Dienstag gibt’s ein exquisites Gala-Dinner mit klassischer Musik und am Mittwoch eine Bustour auf die Nockalmstraße. Die man – dank der für Gäste kostenlos im Haus erhältlichen – Kärnten Card auch auf eigene Faust und gratis befahren kann. Am Donnerstag lockt dann die Gipfelwanderung zum Falkertsee mitten im Biosphärenpark Nockberge, an dessen Ausläufern das Hotel Pulverer liegt. Atemberaubende Ausblicke auf die „Nockys“ inklusive. Besonders zu empfehlen ist auch die Fackelwanderung mit Ponys und Pferden, die nicht nur Kindern viel Spaß macht. Am Freitag ist dann Jagdfest. Das bedeutet nicht nur ein grandioses Dinner mit köstlichen Wild-Spezialitäten aus der Region (vielleicht sogar ein Stück vom Hirsch, den die Chefin höchst persönlich einmal im Jahr erlegt), sondern auch allerlei Jägerlatein, traditionelle Kärntnerlieder und vielleicht auch ein kleines, selbstgebranntes Schnapserl zur Verdauung, bevor es ins Zirbenzimmer mit seinem herrlichen Duft geht, wo man sich im Schlaf gleich mal 3.000 Herzschläge spart und am Morgen erfrischt und erholt aufwacht.

Thermenlandschaft spielt alle Stückerln

Nach so einer erlebnisreichen Woche ist es besonders fein, dass die hauseigene Thermenlandschaft am Samstag sogar bis 21 Uhr geöffnet hat und man sich nochmal so richtig entspannen kann. Apropos entspannen: Da bietet das Fünf-Sterne-Hotel Thermenwelt Pulverer wirklich alles, was das Wellnessherz begehrt. Allein 30 Inklusivleistungen sind im Zimmerpreis enthalten. Vom reichhaltigen Langschläfer-Frühstück über den Fitnessraum für Aktive bis hin zur 7.600 Quadratmeter großen Gartenfläche mit Biotop und Kneippwanderbach ist für jeden was dabei. Das Herzstück der Erholungsoase Pulverer bildet aber natürlich die Thermen- und Sauna-Landschaft. Jeden Tag fließen über eine Viertel Million Liter frisches, 34 Grad warmes Heilthermalwasser aus der hauseigenen Quelle in die Becken, Whirlpools und auch in den Außenbereich. Herrlich, hier im Winter im wohlig warmen Whirlpool zu sitzen mit Blick auf die majestätischen Nockberge. Aber auch im Sommer spielt der liebevoll angelegte und gepflegte Außenbereich alle Stückerln.
Apropos entspannen: Da bietet das Fünf-Sterne-Hotel Thermenwelt Pulverer wirklich alles, was das Wellnessherz begehrt. 
J. Wouk

Sauna, Massagen, Kosmetik und Wodka-Martini

Ein besonderes Highlight ist auch die Erlebnis-Saunalandschaft mit 10 verschiedenen Saunen: von der finnischen Sauna für die ganz Harten, über die wohltuende Kräutersauna für die Genießer, bis hin zum tibetanischen Salzsteintepidarium für die weniger hitzigen Gemüter. Dazwischen gibt es lichtdurchflutete Liegeräume auf zwei Etagen und — Geheimtipp von Frau Pulverer – den Ruheraum „Carpe Diem“ mit einer ganz besonders entspannenden Stimmung. Natürlich bietet Pulverers Vital-Oase auch allerlei Massagen, Moor-, Salzschlick-, Algen-, Fango- und sogar Kürbiskernpackungen. Dazu gibt‘s herrliche Bäder mit Lavendel, Thalasso-Algen, Zirben-Honig und vielem mehr. Kosmetik, Maniküre und Pediküre verstehen sich von selbst und es werden sogar „sinnliche Partneranwendungen“ wie das Romantikbad oder der Rosenzauber für zwei angeboten. Auch reine Männer-Angebote stehen am Programm. Hier empfiehlt der Autor das Paket „Gold Finger“, nicht nur, weil es mit einem Wodka-Martini (geschüttelt, nicht gerührt) an der Hotelbar endet (obschon das durchaus angenehm ist), sondern weil Mann zuerst eine Gesichts-Behandlung, dann Mani- und Pediküre und schließlich auch noch eine La Stone-Massage bekommt. Dann kommt der Drink und Mann ist endgültig entspannt.

Alles selbstgemacht und nachhaltig vor Ort gewachsen

An der urigen Hotelbar kann man dann durchaus Herrn oder Frau Pulverer, mit etwas Glück sogar die rüstige Seniorchefin, antreffen und sie mal fragen, warum die Massageöle hier so besonders wild duften. Dann erfährt man, dass diese Öle selbst hergestellt werden und der dafür benötigte, wunderbar duftende Kräutergarten gleich hinterm Haus liegt. Überhaupt kommt fast alles, was man im Hotel Pulverer zu sich nehmen kann (mal abgesehen vom Wodka-Martini), aus einem Umkreis von maximal 60 Kilometern. Die meisten Köstlichkeiten beim Frühstück, zur Nachmittagsjause oder beim Dinner stammen sogar aus der eigenen Landwirtschaft, der Pulvererschen Pinzgauerzucht, dem Dammwildgehege, den beiden Forellenteichen oder dem Hühnerstall, der die Frühstückseier liefert. Sogar die Blumen, die das Haus schmücken, kommen aus dem eigenen Garten des „Fünf-Sterne-Bauern von Bad Kleinkirchheim“. Der Rest wird aus der Region zugekauft, Milchprodukte von der „Kaslab‘n“ und „Nockfleisch“ stehen da am nachhaltigen Speiseplan. Nachhaltigkeit ist überhaupt das Stichwort. Die Pulverers sind praktisch Selbstversorger und setzen unter anderem auf eine Solaranlage, um das Wasser für die Zimmer zu erwärmen, und auf Holz aus dem eigenen Wald, um die Kachelöfen und die Hackschnitzelanlage zu befeuern. Natürlich gibt es auch eine E-Tankstelle. 
Das Fünf-Sterne-Hotel Thermenwelt Pulverer und seine Betreiberfamilie bieten ihren Gästen einfach eine gemütliche, traditionsreiche und familiäre Entspannungs-Atmosphäre inmitten der atemberaubenden Naturkulisse der Nockberge – mit all ihren Möglichkeiten zum Wandern, Mountainbiken, Schifahren usw. Ein echter Wellnesstraum für naturbewusste Genießer. Mehr Wellness gefällig? Entdecke alle Wellnesshotels in Österreich auf thermencheck.com!
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Über den Autor
Johannes Wouk
Johannes Ist ein echter Thermen-Newcomer und geht für thermencheck.com auf Erkundungstour in der großen, weiten Wellness-Welt. Wenn er nicht gerade im Thermalwasser plantscht, entspannt sich Johannes bei einer ausgedehnten Mountainbike-Tour oder einem guten Essen mit einem noch besseren Glas Wein. www.wouk.at
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